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 Heimspiel sollte nicht in voller Gänze Glück bedeuten

Zum 5. und letzten Mal in diesem Jahr trafen sich die Turniermannschaften der Stadtstaffel, um in direkten Vergleichen in jeweils 15 Minuten ihre Kräfte zu messen. Auf dem Heimplatz der Eintrachtmädchen fand am 5.11. ab 9.30 Uhr das Abschlussturnier der Hinrunde statt.

Und gleich zu Beginn hatten die Mädels eine harte Nuss zu knacken. Beginnen sollte der Turniertag nämlich gegen die starke Auswahl von Riethnordhausen, die einen furiosen Start als Neuling der Stadtstaffel bisher hinlegten und nur schwer bei ihrem Aufwärtsstreben zu stoppen sind. Die Gegnerinnen starteten sehr stark ins Spiel und wir gerieten schnell ins Hintertreffen. Doch es gelang uns, dagegen zu halten und uns nach Anfangsschwierigkeiten ebenfalls nach vorne zu kämpfen. Doch wieder einmal ließen die Chancenverwertungen zu wünschen übrig und so kam, wie es kommen musste: kurz vor Ende der ersten Partie gelang den Nurzenerinnen der für uns sehr unglückliche Befreiungsschlag zum 0:1 und das erste Zeichen dieses Tages, welcher für Riethnordhausen mit dem Turniertagessieg enden sollte. Herzlichen Glückwunsch dazu!

Gegen Bad Langensalza sollte das 2. und auch zu schaffende Spiel folgen. Zwar zeigten sich die Langensalzaerinnen heute auch sehenswert auf dem Platz und konnten gegen Stadtilm 3 Punkte erzielen und somit auf den 4. Tabellenplatz vorrücken, aber der Siegeswille nach dem ernüchternden 1.Spiel war bei den Eintrachtmädels ungebremst. So gingen sie sofort offensiv in die Partie und den Zuschauern wurde das torreichste Spiel des Tages geboten. Den Auftakt zum Torsegen machte Theresa mit ihrem 1:0, es folgte zweimal Vicky, welche trotz Verletzung Bestleistung zeigte, Melissa gelang das 4:0 und abschließend verwandelte Isabell furios einen Strafstoß zum 5:0.

Auch das nächste Spiel gegen BW Stadtilm sollte für die Mädels zu schaffen sein. Nach anfänglich zu vielen vergebenen Chancen, gefühlten 100 Minuten und mindestens 1000 Torschüssen, die entweder zu lasch, oder vorbei oder drüber gingen, machte Melissa den Ball endlich rein und damit platzte der Knoten bei den Eintrachtlerinnen. Ein wenig Glück spielte auch eine Rolle, denn einem Eigentor der Gegnerinnen verdankten wir das 2:0. Vicky beendete das Spiel mit dem 3:0 und die Mädchen gingen sichtlich gestärkt und motiviert vom Platz, um im letzten Spiel noch einmal alles zu mobilisieren.


Denn dieses letzte Spiel des Tages sollte den Turniertag doch noch einigermaßen erfolgreich für die Eintrachtlerinnen beenden. Gegen den bis dato noch Tabellenführer Union wollten wir gewinnen, um der Tabellenspitze näher zu kommen. Doch anfangs sah es nicht so aus, als ob dieser Plan gelingen könnte, denn durch ein unglückliches Eigentor Angelinas lagen wir mit 0:1 hinten. Doch die Mädels ließen die Köpfe nicht hängen und kämpften mit allen Mitteln. Aus einer Handspielsituation im Strafraum heraus hatte Vicky die Möglichkeit, einen 9-m-Schuss zu verwandeln- was ihr auch gelang und somit der Ausgleich zum 1:1. Nun war wieder alles offen und beide Mannschaften kämpften auf Augenhöhe. Doch nicht nur wir sollten in diesem Spiel Pech bezüglich Eigentor haben - auch Union misslang ein Schuss, welcher uns mit dem 2:1 beglückte. Somit beendeten wir die Hinrunde als Turnierzweiter an diesem letzten Tag der Hinrunde und konnten uns über 9 von möglichen 12 Punkten freuen.


Fazit: Mühsam nährt sich das Eichhörnchen - wir sind auf einem guten Weg und die Tabellenspitze ist in Sicht - aber noch nicht greifbar. Doch wir geben nicht auf und kämpfen, so wie es sich für ein Fußballerherz gehört!



Ergebnisse 5. Turniertag/Hinrundenabschluss:
1. Eintracht - Nurzen 0:1
2. Langensalza - Stadtilm 1:0
3. Union - Nurzen 0:4
4. Langensalza - Eintracht 0:5
5. Stadtilm - Union 1:2
6. Nurzen - Langensalza 3:0
7. Eintracht - Stadtilm 3:0
8. Union - Langensalza 1:0
9. Nurzen - Stadtilm 3:0
10. Eintracht - Union 2:1 (je ein Eigentor der Mannschaften)


Bilder (Dank an C.Schäfer):
links: Angelina in Aktion gegen Riethnordhausen, Vicky gegen Stadtilm
rechts: Melissa gegen Bad Langensalza, Lena gegen Union


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